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Karte Kaserne

Rundgänge Offene Kartierung: Schießen-Wohnen

Tour 1

Südstaatenromantik und Schusswaffengebrauch

 15 Reichs(eck)sadler: Reichsadler als Relief an einer Hausecke, Hakenkreuz im Eichenlaub wurde entfernt. 

http://offene-kartierung.de/wiki/go?SchiessenWohnen/Gruppe1#15_Reichs_eck_sadler

  12 Plakatwand: Zuhause angekommen in den eigenen 4 Wänden.

http://offene-kartierung.de/wiki/go?SchiessenWohnen/Gruppe2#12_Plakatwand

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13 Sicherheitskorridor: Grenze zwischen Wohnanlage und Kaserne.

http://offene-kartierung.de/wiki/go?SchiessenWohnen/Gruppe2#13_Sicherheitskorridor

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Tour 3

Die Gardinen-Tour

03 Gardine Typ 1: Kolonialvorhang.

http://offene-kartierung.de/wiki/go?SchiessenWohnen/Gruppe3#03_Gardine_Typ_1

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11 Exerzierplatz

http://offene-kartierung.de/wiki/go?SchiessenWohnen/Gruppe3#11_Exerzierplatz

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Tour 4

Meldekopf und suburbane Langeweile

11 gefunden! afrikanische maske und nofretete: schickes wohninterieur - sieht aus, als hätte sie in allen kolonien geplündert, halt über ebay.

http://offene-kartierung.de/wiki/go?SchiessenWohnen/Gruppe4#11_gefunden_afrikanische_maske_und_nofretete

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Tour 5

Kartentäuschung

  005 Zwergenarrangement: Vorsicht ER könnte schlechte Laune haben.
http://offene-kartierung.de/wiki/go?SchiessenWohnen/Gruppe5#005_Zwergenarrangement

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017 Kranzabwurfstelle http://offene-kartierung.de/wiki/go?SchiessenWohnen/Gruppe5#017_Kranzabwurfstelle

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RueckkehrReflexion / Schnell Schnell Gruppe 3

09 Hier: Kartentäuschung:Kartieren als koloniale Tätigkeit: kein Weg Rückkehr: Welche Karte ist wahr und welche falsch? Die einzelnen Kartierungs-Gruppen hatten mit Hilfe eines ausgeteilten Orientierungsplanes einen Treffpunkt vereinbart. Dort hin zu gelangen war aber nicht auf die im Plan angezeigte Weise möglich. Weder die auf der Karte vorgezeichnete Straße noch ein dargestellter Durchgang waren in der Realität vorhanden. Der Treffpunkt war nur über einen Umweg zu erreichen.

Die nachfolgende Recherchen haben ergeben, dass unterschiedliche Karten diese Situation unterschiedlich darstellen: mit/ohne zweite Straße, mit/ohne Durchgang.

http://offene-kartierung.de/wiki/go?RueckkehrReflexion/Gruppe3#09_Hier_Kartent_uschung

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14 Einschussloch: Aufkleber und Hundegebell

http://offene-kartierung.de/wiki/go?RueckkehrReflexion/Gruppe3#14_Einschussloch

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neues foto

  

21 Gasmaske in Terrakotta http://offene-kartierung.de/wiki/go?RueckkehrReflexion/Gruppe3#21_Gasmaske_in_Terrakotta

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RueckkehrReflexion / Kaserne, Phantasie und Fortschritt Gruppe 2

07 Sao Paulo aus Kühlschränken: Kühlschränke, Waschmaschinen, Eistruhen - Altlasten, zivil oder militärisch?

http://offene-kartierung.de/wiki/go?RueckkehrReflexion/Gruppe2#07_Sao_Paulo_aus_K_hlschr_nken

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T-park:

02 Verschlossenes Tor: Auf Wunsch des „Kulturkreis Jenfeld e.V.“ und militärischer Traditionsverbände lässt der Bezirk Wandsbek das Gelände durch einen stabilen Metallzaun gegen „Vandalismus“ schützen.

http://offene-kartierung.de/wiki/go?DerSogenannteTansaniaPark#02_Verschlossenes_Tor

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05 Schutztruppendenkmal mit Bundeswehr

http://offene-kartierung.de/wiki/go?DerSogenannteTansaniaPark#05_Schutztruppendenkmal_mit_Bundeswehr

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07 Askari Reliefs: Im Zentrum des „Tansania Parks“ stehen heute diese beiden Reliefs. Die Figurengruppen zeigen einen weißen Schutztruppen-Offizier mit schwarzen Soldaten (Askari) und Trägern auf dem Marsch.

http://offene-kartierung.de/wiki/go?DerSogenannteTansaniaPark#07_Askari_Reliefs

bild: (gr 3 RR 17)

10 Traditionskränze und Gegendemonstration 2005: Eine im November 2005 zum Volkstrauertag im Park geplante Kranzniederlegung der Traditionsverbände konnte durch ein breites Bündnis Hamburger Gruppen verhindert werden.

http://offene-kartierung.de/wiki/go?DerSogenannteTansaniaPark#10_Traditionskr_nze_und_Gegendemonstration_2005

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Kartentext:

"Eine Kaserne." zeigt die von Ulf Treger und Christiane Wehr (My Wonderful Geo Story) erstellte Auswahl von Wegmarken und die Situierung von Spurlinien der ursprünglich interaktiv konzipierten Karte "Der sogenannte Tansaniapark" (2008). Grundlage für "Der sogenannte Tansaniapark" bilden zwei verschiedene Annäherungen an das Terrain in Hamburg-Wandsbek (Jenfeld), auf der Suche nach kolonialen Spuren und Traditionen. Dokumentiert wurden die öffentlichen Rundgänge mit Hilfe von GPS Geodaten (Spurlinien, Wegmarken), Texten, Zeichnungen und Fotos sowie deren Auswertung und Kommentierung.

1. Annäherung: "Der so genannte Tansania Park - Ein Rundgang" von Heiko Möhle (Eine Welt Netzwerk)

2. Annäherung: „SchiessenWohnen“, fünf öffentliche Rundgänge mit der Gruppe Offene Kartierung

Info und Credits

"Eine Kaserne." von Ulf Treger und Christiane Wehr (My Wonderful Geostory), ist ein Kartenbeitrag anlässlich der Ausstellung "Theater of Peace - Friedensschauplätze", die von 1. Mai – 13. Juni 2010 in der NGBK in Berlin gezeigt wird. http://www.citydataexplosion.de/wiki/

"Der sogenannte Tansaniapark" (2008) war ein Kartierungs-Projekt des Eine Welt Netzwerks, vertreten durch Heiko Möhle, in Zusammenarbeit mit Offene Kartierung. http://www.offene-kartierung.de/tpark/

Die Rundgänge der Offenen Kartierung wurden 2008 veranstaltet im Rahmen von "wandsbektransformance-Die Gegenwart des Kolonialen". http://offene-kartierung.de/wiki/MappingPostkolonial

Texte, Fotos und Geodaten der vorliegenden Karte "Eine Kaserne." von My Wonderful Geostory, bzw. der Karte "Der so genannte Tansania Park - Ein Rundgang" von Heiko Möhle sowie „SchiessenWohnen“ der Offenen Kartierung stehen unter einer Creative Commons Lizenz.

Zetteltext:

Eine Kaserne.

"Eine Kaserne." zeigt die von Ulf Treger und Christiane Wehr (My Wonderful Geo Story) erstellte Auswahl von Wegmarken und die Situierung von Spurlinien der ursprünglich interaktiv konzipierten Karte "Der sogenannte Tansaniapark" (2008). Grundlage für "Der sogenannte Tansaniapark" bilden zwei verschiedene Annäherungen an das Terrain in Hamburg-Wandsbek (Jenfeld), auf der Suche nach kolonialen Spuren und Traditionen. Dokumentiert wurden die öffentlichen Rundgänge mit Hilfe von GPS Geodaten (Spurlinien, Wegmarken), Texten, Zeichnungen und Fotos sowie deren Auswertung und Kommentierung.

1. Annäherung

Mit "Der so genannte Tansania Park - Ein Rundgang" kartiert Heiko Möhle (Eine Welt Netzwerk) die umstrittene Geschichte des Parks und fordert zugleich einen Ort der kritischen Auseinandersetzung mit der Kolonial- und NS-Geschichte. Der sogenannte Tansania Park befindet sich im Hamburger Stadtteil Jenfeld, auf einem Kasernengelände, das noch immer nach einem Protagonisten des deutschen Kolonialismus, Paul von Lettow-Vorbeck, benannt ist. Der Träger des „Tansania Parks“, der „Kulturkreis Jenfeld e.V.“, hält die Anlage meist verschlossen, denn im Park werden koloniale Denkmäler aus der NS-Zeit ausgestellt. Gegen die unkritische und verharmlosende Präsentation dieser Nazi-Hinterlassenschaften seit der Einrichtung des Parks im Jahre 2003 hat es immer wieder wirksame Proteste gegeben – weshalb die Anlage bis heute offiziell nicht „Tansania Park“ heißt.

2. Annäherung

Fünf öffentliche Rundgänge mit der Gruppe Offene Kartierung unter dem Titel „SchiessenWohnen“ starteten am Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne, vor dem Gittertor zum so genannten Tansania Park. In den Blick dieser Rundgänge wurde nicht der Park selbst genommen, sondern die rundherum angesiedelten Wohnstätten. Der Zaun, der das Kasernen- und Parkgelände umschließt, ist nicht nur eine materialisierte, sondern markiert auch eine imaginierte Abgrenzung zwischen der Schießwelt und der bürgerlichen Vorstadt: In den nur vermeintlich getrennten Teilrealitäten – militärische Ausnahmesituation und Alltagsleben – wurde (post)kolonialen Kontinuitäten assoziativ nachgespürt und diese kartografiert. Die fünf Kartierungs-Touren sind im einzelnen: Südstaatenromantik und Schusswaffengebrauch; Einsatzfeld Zuhause angekommen; Die Gardinen-Tour; Meldekopf und suburbane Langeweile sowie Kartentäuschung.

Wegmarke: Kartentäuschung - kein Weg

Welche Karte ist wahr und welche falsch? Die einzelnen Kartierungs-Gruppen der SchiessenWohnen-Rundgänge hatten mit Hilfe eines ausgeteilten Orientierungsplanes einen Treffpunkt vereinbart. Dort hin zu gelangen war aber nicht auf die im Plan angezeigte Weise möglich. Weder die auf der Karte vorgezeichnete Straße noch ein dargestellter Durchgang waren in der Realität vorhanden. Die nachfolgende Recherchen haben ergeben, dass unterschiedliche Karten diese Situation unterschiedlich darstellen: mit/ohne zweite Straße, mit/ohne Durchgang.

Info und Credits

"Eine Kaserne." von Ulf Treger und Christiane Wehr (My Wonderful Geostory), ist ein Kartenbeitrag anlässlich der Ausstellung "Theater of Peace - Friedensschauplätze", die von 1. Mai – 13. Juni 2010 in der NGBK in Berlin gezeigt wird. http://www.citydataexplosion.de/wiki/

"Der sogenannte Tansaniapark" (2008) war ein Kartierungs-Projekt des Eine Welt Netzwerks, vertreten durch Heiko Möhle, in Zusammenarbeit mit Offene Kartierung. http://www.offene-kartierung.de/tpark/

Die Rundgänge der Offenen Kartierung wurden 2008 veranstaltet im Rahmen von "wandsbektransformance-Die Gegenwart des Kolonialen". http://offene-kartierung.de/wiki/MappingPostkolonial

Texte, Fotos und Geodaten der vorliegenden Karte "Eine Kaserne." von My Wonderful Geostory, bzw. der Karte "Der so genannte Tansania Park - Ein Rundgang" von Heiko Möhle sowie „SchiessenWohnen“ der Offenen Kartierung stehen unter einer Creative Commons Lizenz.


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